Was für ein Surfjahr – 2014 war ein super Jahr.

Das Jahr begann mit einem Paukenschlag, zum ersten Mal durfte ich an der Skiausfahrt unserer Schule teilnehmen, ab Klasse 8 ist das erlaubt. In Österreich konnte ich meiner anderen Leidenschaft, dem Snowboarden frönen, das war echt super!

An Ostern 10 Tage in Frankreich. Fast jeden Tag an einigen der besten Spots Europas zu Surfen und das an menschenleeren Peaks. Es war vor allem ein pures Naturerlebnis. Im Frühjahr ist Frankreich definitiv eine Reise wert. Die Natur ist schon einen Schritt weiter und alles riecht gut und fängt an zu blühen. Die einheimischen Surfer sind noch entspannt und es ist einfach mal gefühlte 20 Grad wärmer als bei uns. Nach einem langen Winter genau das, was man als Nordeuropäer brauchen kann.

Im Sommer stand wieder eine große Tour auf dem Programm. 4 Woche Atlantiktour an der französischen und spanischen Küste entlang. Wir spulten knapp 7.000 km runter, trafen meine Sponsoren, verlängerten und schlossen neue Verträge und surften, surften und surften. Kleiner fader Beigeschmack – leider sehr volle Strände, war dieses mal eben auch mitten in der Ferienhauptzeit. Aber auch das Kämpfen um die Welle gehört eben zum Surfen dazu, somit eine lehrreiche und wertvolle Erfahrung und man lernt zu schätzen, wenn man Wellen für sich alleine oder mit ein paar guten Freunden findet.

Eine Woche im Herbst – wir fanden in Dänemark wieder ein paar nette Wellen und ich traf ne Menge altbekannte Gesichter der Küste wieder – Surfen mit Freunden. Diesmal hatten wir ein Haus direkt am Strand, so machte mir das eher schlechte und kalte Wetter wenig aus und war fast viermal pro Tag auf dem Wasser und nahm alles mit, was die Nordsee surfbares anbot.

Zu Hause – leider wenig Herbststürme an der Ostsee, dafür verspätete Sturmtiefs mitten im Winter. 2014 war ein rundum erfolgreiches Surfjahr für mich und ich freue mich auf ein noch besseres Jahr 2015.