Surftraining mit Albano

Samstag, den 22. Oktober 2011

Ein schöner und warmer Tag begrüßte uns. Mit lauschigen 25 Grad, 3/2 Neopren gings auf Tour, zu einem neuen Spot. Nach 30-minütiger Staubpiste und einem jetzt super dreckigen Auto, fanden wir uns an einem entpannten Surfspot wieder. Keine crowdy Wellen mit unzähligen Surfschulen, sondern nur Einheimische und ein extrem relaxtes Lineup. Ein weiterer kleiner aber nicht ganz unwichtiger Vorteil, León’s Surfcoach Albano kannt alle Surfer auf dem Wasser und so wurde León entsprechend freundlich an diesem Pointbreak aufgenommen.

Auf dem Tagesprogramm standen unter anderem Timing für die Welle, Drop Take Offs oder Late Take Offs und der Cutback. Nach anfänglich neugierigen Blicken der Locals, wie sich der kleine deutsche Junge wohl macht, hatten alle auf dem Wasser eine Menge Spaß und León verpasste nur knapp seine erste kleine Barrel.

Nach erfolgreicher Trainingssession kam León mit entspannter und strahlender Mine vom Wasser, “was für ein klasse Tag.”

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Massiver Swell

Donnerstag, den 20. Oktober 2011

… doch Albano hatte noch einen weiteren Spot aus dem Hut gezaubert. An keinen Spot lief eine vernünftige Welle aber irgendwie sollte es da wohl gehen!? Als wir ankamen wollten wir unseren Augen nicht trauen. Vor uns lag eine Bucht, eingesäumt von Felsen und Felsplatten und die Wellen liefen wie an einer Perlenkette an den Strand. Als wir die Auto verließen um den Spot genauer zu inspizieren mussten wur feststellen, das die Wellen auch gar nicht so klein waren. Vor uns bauten sich die Set zu massiven Wellenwänden auf. “Wow, hier geht was” meinte León. Nach kurzer Einweisung von Albano, wo man nicht sein sollte wenn die Welle zumacht, machten sich León und Albano auf in die Fluten.

León und Albano checken den Take Off Point.

León und Albano catchen ihre ersten Wellen.



Bald klappt die Air ;- )




Wieder geht ein schöner Tag zu Ende. tk

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Rostock – Mimizan – Gijon & zurück

Montag, den 8. August 2011

Unser Spanien/Frankreichtrip sollte in Mimizan, Austragungsort der Deutschen Meisterschaften, an denen León im letzten Jahr teilnahm, beginnen. Die Mädels in unserer Familie sollten mal sehen, wo die Jungs im letzten Jahr so unterwegs waren. Natürlich wurde der Stop, wie alle Stops auf unserem Trip, mit einer Surfsession verbunden. Unsere Reise führte uns über Biarritz, dann weiter Richtung Galizien an all den bekannten Surfspots vorbei , immer auf der Suche nach der perfekten Welle – eine wohl immer währende Suche … hier ein paar erste Eindrücke via Bildmaterial, die Story mit allen Details folgt in Kürze ……. tk


1740 km, 23 Stunden, fünf Kerle und ein Womo

Montag, den 18. Oktober 2010

Nun war es so weit, nach 23-stündiger Anreise standen wir am Strand von Mimizan, in Frankreich. Hier finden zum 15ten Mal die Deutschen Meisterschaften im Wellenreiten statt. Mimizan empfang uns mit einem warmen und sonnigen Tag, leicht ablandigem Wind und einer schönen Welle.

Einchecken sollte erst im Laufe des Tages stattfinden, so nutzten wir die Zeit für eine schöne Surfsession. Die gesamte Womobesatzung war froh, wieder richtigen Boden unter den Füssen zu haben, das Durchfahren hat doch alle etwas geschlaucht.

In den nächsten Tagen könnt Ihr noch weitere Bilder sehen und mehr über León’s ersten Surfcontest erfahren. tk

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Statt Galicien nur Klitmøller & Vorupør

Montag, den 30. August 2010

Es waren vier Wochen Nord-Frankreich und Galicien geplant … leider kam auch in diesem Jahr wieder was dazwischen. Es bleibt der Traum von endlosen Lines in türkisblauem Wasser und angenehmen Shortytemperaturen. Was kann Dänemark alternativ bieten?


Aus familiären Günden wurde wieder nichts aus den Ferien an der Atlantikküste, keine endlosen Lines, jeden Tag perfekten Swell für das Training. Schade eigentlich, denn wäre ein klasse Vorbereitung für León’s kommende Line Ups gewesen. Viele Stunden auf dem Wasser und Trainingseinheiten, um sich für das Sichtungscamp und mögliche Wettkämpfe vorzubereiten. Auf dem Plan steht ein Treffen mit dem Jugend National Trainer des Deutschen Kaders.
Nun, es sollte nicht sein und so versuchten wir das Beste daraus zu machen, suchten und fanden doch einige nette Stunden auf dem Wasser der Nordsee und ne Menge neuer Freunde. León’s Schwester Luna traf Leon, einen Jungen in ihrem Alter von Freunden, die wir vor etwa 4 Jahren schon einmal in Klitti trafen. León lernte einen neuen Surffreund kennen, Finn Ole , mit dem er mehr Zeit auf dem Wasser als auf dem Land verbrachte.

Es wurde trotz kleiner Traurigkeit über den verpassten Urlaub in Galicien eine schöne Zeit rund um Klitti und Norre. Das worauf es ankommt, nämlich Spaß und eine gute Zeit zu genießen hat der Trip erfüllt. Alle hatten eine Menge Spaß und konnten sich gut erholen und wer weiß, vielleicht waren ja Freundschaften für’s Leben dabei. tk

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León surft Peniche

Donnerstag, den 29. Oktober 2009

Gerade mal 9 Jahre alt ist León und surft schon die Wellen von Peniche als ob er nie etwas anderes gemacht hätte und das obwohl er nicht an einem typischen Surfspot zu Hause ist.

Wie soll das gehen? Vielleicht ist es einfach nur etwas Talent, zumindest behaupten das verschiede Leute aus der Surfbranche. Nun Talent zu haben ist eine Sache, daraus was zu machen eine andere. Nachdem wir als Eltern auf das Talent aufmerksam gemacht wurden, versuchen wir verstärkt dies zu fördern, indem wir unsere Urlaube so planen das León so viel wie möglich an Spot’s auf’s Wasser kommt die gemeinhin als Surfspots bekannt sind – was man von der Ostsee bzgl. der Wellenreittauglichkeit nicht gerade sagen kann!

Da sich Wellenreiten auch als Familiensport ganz gut kombinieren läßt, sind mittleiweile alle in der Familie infiziert, so auch León’s kleine Schwester Luna. Gemeinsam hatten sie dieses Jahr auch wieder die Möglichkeit in Portugal (Peniche) von einem Coach zu profitieren. Albano ist Surfjudge für Junioren, Lifeguard und Surftrainer, eine echt super Kombination, zumal er dazu auch noch sehr gut mit Kindern arbeiten kann. Mittlerweile sind wir und unsere Kinder schon ein Teil seiner Familie geworden.

Wir freuen uns wieder auf das nächste Jahr und eine schöne Zeit in Peniche. tk

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Mick Fanning gewinnt Rip Curl Search

Mittwoch, den 28. Oktober 2009

Nachdem wir am gestrigen Abend den Sieg und die Tube des Tages in einer Pizzeria in Baleal feiern mussten, begann unser Mittwoch sehr ruhig. Bei strahlendem Sonnenschein und im Auto angezeigten 28 Grad kam Fanning nach Ausfall von Owen Wright, der gestern trotz heftigsten Wipeout den Heat gewann, ohne dessen Gegenwehr direkt ins Finale. Diagnose bei Wright: Trommelfell durch.

Im Finale standen nun Mick Fanning und Bede Durbidge, der im Semifinale den zweiten der Weltrangliste Joel Parkinson rausgehauen hat. Bei mäßigen Bedingungen und mittleren Wertungen entschied Mick Fanning das Finale in Portugal, Peniche beim Rip Curl Pro Search für sich.

Ein sichtlich entspannter Fanning ließ sich im Anschluss auch ausgiebig feiern, beantwortete alle Interviews und nahm sich Zeit für seine Fans. Ca. 1,5 Stunden nach dem Contest entschwand Fanning in Richtung Lissabon, um dort mit Freunden seinen Erfolg zu feiern.

Nachdem wir unser Interview mit Fanning beendet hatten, machten auch wir uns auf den Weg, unseren Surfstuff im Apartment zu holen, um anschließend nach einem geeigneten Spot für unsere Nachmittagssession zu suchen. Wir wurden in Baleal fündig, wo wir bei schräg ablandigem Wind, kleine aber feine saubere Wellen surfen durften. Leider wurde unsere Session jäh durch einen Wipeout von Anja unterbrochen, bei dem sie sich eine fette Fleischwunde am linken Innenfuß zuzog. Schon krass was so ne kleine Finne vom Fuß schneidet. So wurden wir am späten Nachmittag auch noch Besucher des hiesigen Hospitals, um die Wunde mit sieben Stichen nähen zu lassen. Eine wirklich böse Wunde, sieht verdammt hässlich aus. Wir sparen uns an dieser Stelle weitere Details und empfehlen jedem der ebenfalls Chopperblade unter seinem Brett spazieren fährt über Schuhe nachzudenken.

Ich hoffe, unsere Berichtserstattung aus Peniche hat euch gefallen, wir werden jetzt die restlichen Wellen für uns surfen und natürlich Anjaʼs Fuß pflegen… tk

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Dreamtour – Barrels in Supertubes

Dienstag, den 27. Oktober 2009

Schon um 2 Uhr nachts wurde ich von der Brandung geweckt, leider war trotz Appartment-Meerblick mitten in der Nacht natürlich nichts zu erkennen, aber man konnte schon erahnen, was uns heute dort unten knapp 500 Meter von uns erwarten würde. Laut Wettkampfleitung stand heute der Austragungsort „Supertubos“ der wohl bekannteste Wavespot Portugals auf dem Programm. Hier stehen an guten Tagen die Barrels schon locker mal 4 Meter in den Himmel und das beste: ganz unmittelbar am Strand, da Beachbreak.

Wie erwartet stand die Welle in „Supertubos“ heute perfekt, laut Wettkampfleitung 6“+ und clear Tubes. Das Wetter tat den Rest und so war die Stimmung vor Ort entsprechend gut. Der Strand füllte sich schnell mit Hunderten von Menschen, die sich dieses einzigartige Schauspiel nicht entgehen lassen wollten. Wir nutzen die Zeit während des Freesurfens für ein Interview und Fotoshooting mit der amtierenden Weltmeisterin Stephanie Gilmore aus Australien.

Das Achtelfinale wurde zu einem Feuerwerk an perfekten Tuberides, bei denen die Punktrichter des öfteren die 10er Punktzahl zückten. Überschattet wurde der Tag durch den heftigen Wipeout von Owen Wright (Wildcard Winner), der taumelnd während seines Heats vom Wasser kam. Die Spekulation im Augenblick ist: Trommelfellriss.

Nachdem die Ebbe die Wellen immer schneller schloss, wurde es umso schwieriger am Ende aus der Tube raus zu kommen. Die Wellen brachen immer höher, schneller und noch steiler. Zu diesem Zeitpunkt eine Welle perfekt zu surfen, war nahezu unmöglich, der Buttonturn durfte nicht zu tief angesetzt werden, was sich aber als fast unlösbare Aufgabe herausstellte. Bobby Martinez surfte halsbrecherisch eine dieser Riesenmonster an, doch dann brach die Welle komplett in sich ein. Die Zuschauer jubelten und tobten am Strand.

Der Höhepunkt war aber wohl der letzte Heat von Mick Fanning, aktuell erster der Weltrangliste. Er surfte eine Supertube, die locker doppelt Kopfhoch war und schloss nach atemberaubenden 5 Sekunden, die einem wie eine Ewigkeit vorkamen den Ride perfekt ab. Niemand am Strand saß mehr, alle standen, grölten, jubelten und beklatschen diesen perfekten Ride des Tages.

Neues in den nächsten Tagen live aus Peniche vom Teamrider Luna, León & Family.
YOUR SURFERTEAM ON TOUR. tk

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Live von der Dreamtour, Teil 2

Montag, den 26. Oktober 2009

Unser dritter Surftag und ein weiterer Off-Tag der Dreamtour. Ab 8.00 Uhr Ortszeit sollten die letzten drei Heats der zweiten Runde, wieder am Spot Almagreira, etwa 5 km östlich von Baleal stattfinden. Aufgrund des extremen Nebels, der laut eines frisch angereiten Surfers erst kurz vor der Küste begann, wurde der Contest abgesagt. Zwar entschied sich anfangs die Tourleitung für einen Call, gegen 11.30 Uhr wurde dann allerdings als freier Tag für die Fahrer und Beucher das Events beschlossen. “That’s mother nature”!

So nutzen wir diesen etwas eigenwilligen Tag mit seiner ganz besonderen Stimmung zum eigenen Surfen. Nachdem der Surfstuff gepackt und der Spot ausgekundschaftet waren, stand einer Nebelsurfaktion in „Cantinho da Baia“ in Baleal, nichts mehr im Wege. Leider waren die Sets nicht immer zu erkennen und so wurde die Surfsession mehr zu einer „Feel the Wave“ Aktion als einem glassy Surftag.

Auch wenn sich die Sonne und der blaue Himmel versteckten, die Wellen konnten sich allemal sehen lassen, teilweise wurden sie mal wieder locker über Kopfhoch. Nach der ausgiebigen Session in Baleal beschlossen wir noch einen kurzen Abstecher für León nach “Molhe Leste” zu machen, immerhin sein Lieblingsspot. Hier schloss León seinen Surftag mit ein paar einheimischen Surfern und ein paar super fetten Sets ab. tk

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ASP Rip Curl Search Pro Peniche 2009

Sonntag, den 25. Oktober 2009

Hallo Leser, hier kommt die erste Liveberichtserstattung aus Peniche, dem Austragungsort der Rip Curl Search Pro 2009, bei dem sich die besten Surfer der Welt treffen, um den Weltmeister auszumatchen. Dazwischen Teamfahrer León und Luna. Nach einem ersten ausgiebigen Surftag nach vorgestriger Ankunft, machten wir uns auf die Reise, bzw. auf die Suche nach dem heutigen Austragungsort des Contests. Nach einem Abstecher zur Hauptlocation in Supertubus, dem wohl bekanntesten Surfspots Portugals, fanden wir dort “nur” die Women beim Freesurfen vor. Luna schaute sich schon mal an, was die Girls alles so drauf haben und schloss schnell ein paar Freundschaften mit den super netten Surfergirls, die dann auch ohne Starallüren für ein Posing und viele Autogramme bereit waren. Danach feuerten die Girls Moves aufs Wasser was das Zeug hielt, und es verschlug uns wahrlich die Sprache, denn es waren locker über 6″ Wellen und die Damenwelt zeigt, dass nicht nur die Jungs Weltklasse sind.

Nach diesem Abstecher wussten wir nun auch, wo sich die Männer in der zweiten Runde matchen. Angekommen am Ausweichspot, westlich von Baleal, auf zur Pressestelle, die Akreditierung holen und auf in den Kampf. Leider mussten wir dann hier auch feststellen, dass Marlon Lipke und Kelly Slater (Luna wollte unbedingt ein Autogramm) ausgeschieden waren und so als Interviewpartner nicht mehr zu haben waren. Nun wenn schon keine Slater und kein Marlon, dann eben die anderen Stars abgreifen und auf Autogrammjagd gehen. Luna vorweg mit Ihrem Supremesurf-Shirt, welches jetzt wohl in jedem TV-Sender weltweit und in Hunderten von Fotoapparaten verewigt ist. Die Stimmung an einen solchen Contestspot ist irgendwie ganz besonders, die Leute sind extrem chillig und doch gebannt aufgrund der extremen Surfmoves der Stars. Es ist gleicht irgendwie einem Familien-Ausflugsziel am Strand mit Blick aufs Meer und dann doch wieder wie einer Gladiatorenarena, in der heftigst gefightet wird. Die Gladiatoren/Surfsuperstars selber liefern die Show, die sie sollen und müssen und sind dann doch auch ganz froh, wenn sie die Spezial-VIP-Area erreichen, wo keine Autogrammjäger wie die vielen faszinierten portugiesischen Kids sie erreichen. Nach dem Ende des zweiten Heats beendete die Wettkampfleitung, aus welchem Grund auch immer, den Contest und setzt den nächsten Call für den Montag auf 7.30 Uhr Ortszeit fest. Was für die Zuschauer nicht ganz nachvollziehbar war, da riesengroße 3 bis 4 Meter Sets reinliefen.

Nach einem kurzen Treffen mit León’s Privat Surf Trainer Albano – der natürlich, wie jeder hier in Portugal den Event voll auskostet – verliessen wir dann auch den Austragungsort. Um dann nach einem 3/4-stündigen Rückmarsch zum Auto (mussten im No-where parken = Kohlacker) unseren Surfstuff zu holen und an den Localspot (leider geheim) zu fahren. León beendete seinen aufregenden Tag mit einer Supersession und verdammt hohen Wellen mit ein paar einheimischen Surfern, die im übrigen sehr friedvoll auf unser Eindringen in ihren Spielplatz reagierten – allerdings dropten wir auch keinem rein, wie das so manche Surfer an unserem Homespot zeitweise ja machen. Anbei ein paar Fotoeindrücke. Neues in den nächsten Tagen live aus Peniche vom Teamrider Luna, León and Family. tk