Candyland für europäische Surfer?

Freitag, den 8. Januar 2016

Ich denke schon, man kann Portugal sicher als ein Paradies für Surfer bezeichen. Ich denke hier in Europa ist Portugal eines der besten Surfgebiete überhaupt. Meine Freunde in Frankreich und Spanien mögen es mir nachsehen aber es gibt so viele verschiedene und traumhafte Spots in Portugal und damit meine ich nicht die bekannten rund um Peniché.

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Erst im letzten Herbst waren wir wieder auf Tour und haben ganz abseits der WorldTour weltklasse Spots entdecken dürfen. Natürlich gehört auch etwas Glück dazu, um am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein – diesmal hatten wir richtig Glück und der Wellengott beschenkte uns mit doppelt kopfhohen Wellen an wunderschönen und teils bizarren Locations. Da war alles dabei, traumhafte Strände, schroffe Klippen, wunderbar seltsame Felsformationen die nur die Natur so erschaffen kann und Plateaus mit schier unendlicher Aussicht.

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Aus der Sicht des Surfers sind sicher die fast perfekten Wellen zu erwähnen die mit einer super Power an die Küste von Portugal anlanden um da ihre gesamte Energie freizulassen. Das stellt sich an den guten Tagen in schier endlosen Lines, die in perfekter Anordnung über den Ozean hereinrollen, dar. An den entsprechenden Spots nehmen diese dann je nach Untergrund die Form eines Beachbreaks, einer massiven Wedge oder in letztlicher Perfektion eine Barrel an.

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Portugal das süsse Land der Surfer, immer eine Reise wert und so manche unerschlossenes wunderbares Fleckchen Surfererde, wo der Tourismus noch keinen Einzug gehalten hat. Auf Ihr Reisenden, Ihr Suchenden, Ihr Glücklichen die die Zeit zum Suchen haben – entdeckt neue Orte und behaltet sie für euch! Denn wir wollen alle, dass es diese Kleinode weiter gibt. (tk)


Weiter Bilder zum Trip.

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Was für ein Surfjahr – 2014 war ein super Jahr.

Samstag, den 27. Dezember 2014

Das Jahr begann mit einem Paukenschlag, zum ersten Mal durfte ich an der Skiausfahrt unserer Schule teilnehmen, ab Klasse 8 ist das erlaubt. In Österreich konnte ich meiner anderen Leidenschaft, dem Snowboarden frönen, das war echt super!

An Ostern 10 Tage in Frankreich. Fast jeden Tag an einigen der besten Spots Europas zu Surfen und das an menschenleeren Peaks. Es war vor allem ein pures Naturerlebnis. Im Frühjahr ist Frankreich definitiv eine Reise wert. Die Natur ist schon einen Schritt weiter und alles riecht gut und fängt an zu blühen. Die einheimischen Surfer sind noch entspannt und es ist einfach mal gefühlte 20 Grad wärmer als bei uns. Nach einem langen Winter genau das, was man als Nordeuropäer brauchen kann.

Im Sommer stand wieder eine große Tour auf dem Programm. 4 Woche Atlantiktour an der französischen und spanischen Küste entlang. Wir spulten knapp 7.000 km runter, trafen meine Sponsoren, verlängerten und schlossen neue Verträge und surften, surften und surften. Kleiner fader Beigeschmack – leider sehr volle Strände, war dieses mal eben auch mitten in der Ferienhauptzeit. Aber auch das Kämpfen um die Welle gehört eben zum Surfen dazu, somit eine lehrreiche und wertvolle Erfahrung und man lernt zu schätzen, wenn man Wellen für sich alleine oder mit ein paar guten Freunden findet.

Eine Woche im Herbst – wir fanden in Dänemark wieder ein paar nette Wellen und ich traf ne Menge altbekannte Gesichter der Küste wieder – Surfen mit Freunden. Diesmal hatten wir ein Haus direkt am Strand, so machte mir das eher schlechte und kalte Wetter wenig aus und war fast viermal pro Tag auf dem Wasser und nahm alles mit, was die Nordsee surfbares anbot.

Zu Hause – leider wenig Herbststürme an der Ostsee, dafür verspätete Sturmtiefs mitten im Winter. 2014 war ein rundum erfolgreiches Surfjahr für mich und ich freue mich auf ein noch besseres Jahr 2015.

Frankreich im Frühjahr

Donnerstag, den 8. Mai 2014

Wir wollten nach den letzten Jahren Frankreich mal wieder was neues entdecken und doch sollte die Anfahrt sich in Grenzen halten. So beschlossen wir oberhalb von Lacanau bis zur Grionde-Mündung die Spots zu erkunden. Unser erstes Ziel sollte also der Camping de Aire in Sulac-sur-Mer sein. Anschließend arbeiteten wir uns von Bucht, bzw. Spot zu Spot runter bis Hourtin-Plage vor, welcher der Spot unsere Wahl wurde. (tk)

Dänemark, der Klassiker im Herbst

Sonntag, den 27. Oktober 2013

Die Surfvorhersage sah nicht gut aus und so hieß das Motto der Reise “Erholung pur”, die Seele baumeln lassen und in den Tag hinein leben : )

Da Finn, León’s Teamkollege bei SEMISECO Surfboards auch oben sein wollte, sollte also auch im jungen Lager für genügend Ablenkung und Beschäftigung gesorgt sein. So fanden die Jungs auch Ablenkung beim Longboarden, Skaten, ASP Tour schauen und abhängen : )

Zur Freude aller spilte dieses Jahr auch das Wetter mit und am Ende der Woche bekamen wir sogar noch ein paar Wellen zu sehen, was die Jungs auch ausgiebig nutzen, um sich die Seele aus der Brust zu surfen. Hier ein paar Impressionen vom Trip.


Schön war’s und wie immer hat sich der Trip gelohnt, wir kommen wieder : ) (tk)

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Osterwellen suchen in Portugal ;-)

Donnerstag, den 11. April 2013

Wie immer, fuhr uns León’s Opa zum Flughafen und kümmerte sich dann um unser Auto – an dieser Stelle mal ein ganz herzliches Dankeschön : ). Portugal empfing uns mit warmen 16 Grad und nachdem wir unser zu kleines Auto (man bekommt irgendwie nie das was man bestellt ??) mit dem ganzen Stuff vollgestopft hatten, machten wir uns auf den Weg, in das knapp 80 km entfernt gelegene Peniche. Als wir im Dunkeln ankamen, wurden wir sehr herzlich von unserer Vermieterin Luciana auf der Halbinsel Baleal empfangen. An dieser Stelle möchte ich sehr gerne eine Empfehlung aussprechen: Ein wunderebares, sehr gepflegtes, sauberes Hinterhofhäuschen, voll durchdacht für Surfer und das beste, nicht mal 100 Meter vom Wasser (Strand Lagide) entfernt. – … Adresse und Link folgen!

Der nächste Tag versprach ein guter zu werden – zumindest sollte das Wetter hier viel besser sein als im kalten, verschneiten Deutschland. Nach Shopping und Stadtrunde in Peniche standen natürlich Surfen, Surfen und noch mal Surfen auf dem Plan.

Die ersten Tage trafen wir noch Matrin vom Surfshop Soulsurf, mit dem wir ein paar Lineups teilten – hey … Martin war nett mit dir auf dem Wasser abzuhängen :- ). Nach eingen Tagen sollten dann noch SEMISECO-Teamkollege Finn und dessen Freunde (Robine, Marc und Aljoscha) von Sylt hier ankommen. Da waren natürlich einige Trainingssessions auf dem Wasser geplant.

Aufgrund der einseitigen Windrichtung musste ein Ausweichspot, der nicht ständig so voll ist her. Wir guckten uns den Spot Almagreira aus – nach der Spotbesichtigung, beschlossen wir zwei Touren (7 Personen und Surfboards ohne Ende) mit unserem Auto zu fahren und den Tag an dem fast gänzlich verlassen Strand zu verbringen. Hier enstanden dann auch eine Menge schöne Film- und Fotoaufnahmen mit sehr guten aber schnellen Wellen :- )

Leider sollte auch dieser Kurztrip dann wieder zu Ende gehen und so verabschiedeten wir uns von einem erholsammen Kurzurlaub in Peniche. Deutschalnd empfang uns, wie wir es verlassen hatten, mit einem kalten und grauen Schneeregentag.

Es bleiben nur die schönen Gedanken an die netten, warmen Frühlingsabende in Portugal und ner Menge Foto- und Filmmaterial. Portugal, wir kommen bestimmt mal wieder, so long :- ). tk

Endless Summer – 3 Wochen Frankreich

Freitag, den 3. August 2012

3 Wochen standen auf dem Plan – Zeit zum Surfen und Relaxen. In diesem Jahr wollten wir nicht so viel umher fahren und so entschieden wir uns für einen festen Standort – Lacanau. Lacanau befindet sich auf Höhe von Bordeaux und bietet neben einem netten kleinen Ort, in direkter Nachbarschaft zu einem 4-Sterne Campingplatz, eine gute Welle. Lacanau ist schon seit Jahren Austragungsort des Soöruz Lacanau Pro, einem 120.000 Euro datierten 5-Sterne Contest – so sollten die Wellen also auch den Anforderungen des Trainings für León entsprechen.

Zum Abschluss eines schönen Urlaubs machten wir noch Stop in der Normandie und mussten wieder feststellen 3 Wochen sind eben doch kein Endless Summer. Es bleibt der ewige Traum aber wir kommen wieder und freuen uns auf den nächsten Trip.

Surftraining mit Albano

Samstag, den 22. Oktober 2011

Ein schöner und warmer Tag begrüßte uns. Mit lauschigen 25 Grad, 3/2 Neopren gings auf Tour, zu einem neuen Spot. Nach 30-minütiger Staubpiste und einem jetzt super dreckigen Auto, fanden wir uns an einem entpannten Surfspot wieder. Keine crowdy Wellen mit unzähligen Surfschulen, sondern nur Einheimische und ein extrem relaxtes Lineup. Ein weiterer kleiner aber nicht ganz unwichtiger Vorteil, León’s Surfcoach Albano kannt alle Surfer auf dem Wasser und so wurde León entsprechend freundlich an diesem Pointbreak aufgenommen.

Auf dem Tagesprogramm standen unter anderem Timing für die Welle, Drop Take Offs oder Late Take Offs und der Cutback. Nach anfänglich neugierigen Blicken der Locals, wie sich der kleine deutsche Junge wohl macht, hatten alle auf dem Wasser eine Menge Spaß und León verpasste nur knapp seine erste kleine Barrel.

Nach erfolgreicher Trainingssession kam León mit entspannter und strahlender Mine vom Wasser, “was für ein klasse Tag.”

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Massiver Swell

Donnerstag, den 20. Oktober 2011

… doch Albano hatte noch einen weiteren Spot aus dem Hut gezaubert. An keinen Spot lief eine vernünftige Welle aber irgendwie sollte es da wohl gehen!? Als wir ankamen wollten wir unseren Augen nicht trauen. Vor uns lag eine Bucht, eingesäumt von Felsen und Felsplatten und die Wellen liefen wie an einer Perlenkette an den Strand. Als wir die Auto verließen um den Spot genauer zu inspizieren mussten wur feststellen, das die Wellen auch gar nicht so klein waren. Vor uns bauten sich die Set zu massiven Wellenwänden auf. “Wow, hier geht was” meinte León. Nach kurzer Einweisung von Albano, wo man nicht sein sollte wenn die Welle zumacht, machten sich León und Albano auf in die Fluten.

León und Albano checken den Take Off Point.

León und Albano catchen ihre ersten Wellen.



Bald klappt die Air ;- )




Wieder geht ein schöner Tag zu Ende. tk

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Rostock – Mimizan – Gijon & zurück

Montag, den 8. August 2011

Unser Spanien/Frankreichtrip sollte in Mimizan, Austragungsort der Deutschen Meisterschaften, an denen León im letzten Jahr teilnahm, beginnen. Die Mädels in unserer Familie sollten mal sehen, wo die Jungs im letzten Jahr so unterwegs waren. Natürlich wurde der Stop, wie alle Stops auf unserem Trip, mit einer Surfsession verbunden. Unsere Reise führte uns über Biarritz, dann weiter Richtung Galizien an all den bekannten Surfspots vorbei , immer auf der Suche nach der perfekten Welle – eine wohl immer währende Suche … hier ein paar erste Eindrücke via Bildmaterial, die Story mit allen Details folgt in Kürze ……. tk


1740 km, 23 Stunden, fünf Kerle und ein Womo

Montag, den 18. Oktober 2010

Nun war es so weit, nach 23-stündiger Anreise standen wir am Strand von Mimizan, in Frankreich. Hier finden zum 15ten Mal die Deutschen Meisterschaften im Wellenreiten statt. Mimizan empfang uns mit einem warmen und sonnigen Tag, leicht ablandigem Wind und einer schönen Welle.

Einchecken sollte erst im Laufe des Tages stattfinden, so nutzten wir die Zeit für eine schöne Surfsession. Die gesamte Womobesatzung war froh, wieder richtigen Boden unter den Füssen zu haben, das Durchfahren hat doch alle etwas geschlaucht.

In den nächsten Tagen könnt Ihr noch weitere Bilder sehen und mehr über León’s ersten Surfcontest erfahren. tk

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